25 Okt 2018

Ab sofort sind Anmeldungen für die weiteren Sprintphasen möglich

Der IT-Dienstleister msg, die Energieforen Leipzig und verschiedene Stadtwerke haben im Herbst 2018 damit begonnen, gemeinsam eine integrierte White-Label-Plattform zu entwickeln, die „Digitale Plattform für Kommunale Services“ (DIPKO). Am ersten Sprint waren bereits 17 Kooperationspartner beteiligt. Bis Anfang 2019 sollen zwei weitere Innovationssprints abgeschlossen sein, unter anderem zu gekoppelten Leistungsangeboten in den Bereichen Energie, Bäder- und Freizeitangebote sowie zu generellen Drittangeboten. Stadtwerke, die Interesse daran haben, in einem Open-Innovation-Ansatz einzelne Anwendungsfälle zu entwickeln, können sich ab sofort hier anmelden.

Von der Idee bis zum finalen Produkt-Rollout

Das Besondere an der Vorgehensweise der DIPKO ist, dass die einzelnen Anwendungsfälle gemeinsam in einem Open-Innovation-Ansatz entwickelt werden: von der zielgerichteten Ideenfindung über die Entwicklung erlebbarer Prototypen bis zum finalen Produkt-Rollout. „Bei uns wird nicht nur eine Idee erarbeitet, die theoretisch funktionieren könnte – wie das bei Innovationssprints oftmals der Fall ist“, sagt Mirco Pinske von msg, einer der Initiatoren der DIPKO. „Stattdessen prüfen wir auch die technische Umsetzbarkeit der Ideen und beweisen sie, indem wir gleich einen Prototyp erstellen. Jede Idee soll definitiv einen Mehrwert für die beteiligten Stadtwerke und Kommunen bieten und natürlich technisch realisierbar sein.“

Den ersten Prototyp, der im Rahmen des ersten der insgesamt drei Innovationssprints in Frankfurt am Main entwickelt wurde, hat msg in nur drei Wochen technisch umgesetzt. Dabei handelt es sich um eine Software, mit deren Hilfe Stadtwerke Kundeninteraktion- und Kundenbindung erzeugen können, dies auf Basis eines vollintegrierten, spartenübergreifenden Treueprogramms.

Ziel ist ein 360°-Blick auf den Kunden

Die DIPKO führt spartenübergreifende Leistungen von Stadtwerken, wie zum Beispiel Stromverträge und Tickets für den öffentlichen Nahverkehr, erstmals auf einem digitalen Kundenkonto zusammen. Stadtwerke können neue, digitale Geschäftsmodelle somit schneller auf den Markt bringen. „Darüber hinaus können Stadtwerke durch die integrierte Bezahlfunktion (PayPal) die neuen Geschäftsmodelle leichter abrechnen. Das ist insbesondere für neue Produkte oder Bündelprodukte von Bedeutung“, sagt Mirco Pinske. Das Herzstück der Plattform ist eine Produktengine, die von msg entwickelte wurde und im Versicherungsumfeld bereits vielerorts im Einsatz ist.

„Kunden erwarten heutzutage lebenszyklusorientierte und auf den individuellen Bedarf ausgerichtete Produkte und Lösungen“, ergänzt Tobias Frevel, Geschäftsführer der Energieforen Leipzig. „Um Energieversorger bei der Analyse ihrer Kundendaten zur individuellen Kundenansprache zu unterstützen, haben wir eine eigene Analytik-Plattform entwickelt. Diese kam bislang bereits in über 20 Projekten zum Einsatz. Die Erkenntnisse, die wir hier sammeln konnten, werden nun auf die DIPKO übertragen – mit dem Ziel, einen 360°-Blick auf den Kunden zu schaffen.“

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01 Okt 2018

Ansatz der DIPKO

Als ein Gemeinschaftsprojekt des IT-Dienstleisters msg systems und dem Branchennetzwerk Energieforen Leipzig zielt die „Digitale Plattform für Kommunale Services“ (DIPKO) auf die Entwicklung einer integrierten White-Label-Plattform für kommunale Unternehmen ab. Diese können sich dadurch als Gesamtanbieter von regionalen Dienstleistungen positionieren und zudem Leistungen bundesweit untereinander vernetzen. In den vergangenen Monaten konnten bereits die Stadtwerke Gießen und Haltern am See sowie die InnovationsPlattform, die 15 Stadtwerke aus Hessen, Thüringen und Bayern repräsentiert, als Kunden und Kooperationspartner gewonnen werden. Die konkreten Funktionen der DIPKO sollen nun zusammen in einem Open-Innovation-Ansatz entwickelt werden, um bedarfsgerechte und zukunftssichere Ergebnisse zu garantieren.

1. Innovationssprint der Open-Innovation-Phase

Am 17. September 2018 hat nun der erste von insgesamt drei Innovationssprints in Frankfurt am Main begonnen. Im Fokus stand hierbei das Thema „Digitale Marktbearbeitung“. In einer einwöchigen Ideation-Phase wurden gemeinsam mit den teilnehmenden Stadtwerken konkrete Lösungsansätze zu diesem Use Case diskutiert und formuliert. Moderiert von den Digital Impacts Labs aus Leipzig entwickelten, bewerteten und testeten die Teilnehmer verschiedenste Ideen, wie kommunale Versorgungsunternehmen ihre Kunden zielgerichteter und digitaler ansprechen können. Gewonnen hat am Ende die Idee zu einem vollintegrierten, spartenübergreifenden Loyalitätsprogramm, das Stadtwerken eine nachhaltige Kundenbindung ermöglicht. Das zentrale Alleinstellungsmerkmal der DIPKO gegenüber bestehenden Lösungen stellt hierbei vor allem die Anbindung an die vorhandenen ERP-Systeme der Stadtwerke dar, welches erst das „Kennenlernen“ des eigenen Kunden ermöglicht. In den nächsten drei Wochen wird ein erster technischer Prototyp dazu umgesetzt.

Jetzt noch anmelden zum 2. & 3. Innovationssprint

Im Anschluss daran wird der zweite Innovationssprint im Zeitraum vom 5. – 30. November 2018 stattfinden, der den Use Case „Bäder und Freizeitangebote“ thematisiert. Konkrete Ideen könnten hierbei beispielsweise die Umsetzung eines digitalen Eintrittsmanagements, die Vermarktung von Bündelprodukten oder ein intelligentes Kampagnenmanagement für Stadtwerke sein. Interessierte Stadtwerke haben jetzt noch die Möglichkeit, sich für diesen anzumelden und von den Ergebnissen zu profitieren. Im nächsten Schritt legen die Teilnehmer dann gemeinsam das Themenfeld des dritten Innovationssprints fest, der für Dezember 2018 geplant ist.

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14 Sep 2018

Machen Sie mit und gestalten Sie mit uns die Digitale Plattform für Kommunale Services! Schaffen Sie für ihr Stadtwerk die Basis für eine nachhaltige Kundenbindung.Jetzt noch anmelden zum Innovationssprint Bäder & Freizeit vom 5. – 8. November 2018. Hier finden Sie unseren Produktflyer!

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30 Aug 2018

Jetzt anmelden: Beginn der Open-Innovation-Phase am 17. September in Frankfurt

Stadtwerke und Kommunen haben ab September 2018 die Gelegenheit, gemeinsam mit anderen lokalen Akteuren und Dienstleistern im Rahmen von Open-Innovation-Projekten eine digitale Plattform zu entwickeln. Damit erhalten die Teilnehmer Zugang zu einem digitalen Geschäftsmodell, das es ermöglicht, innovative Services an einem Ort mit digitalen Kundenkonten zu vereinen.

Von der Idee bis zum Prototyp

Der erste Sprint der „Digitalen Plattform für kommunale Services“, kurz DIPKO, findet von 17. September bis 12. Oktober 2018 in Frankfurt (CoWorkPlay | Otto-Meßmer-Straße 1) statt. Im Fokus steht die „Digitale Marktbearbeitung“. Behandelt werden Themen wie die digitale Zählerstandserfassung, spartenübergreifende Loyalitätsprogramme und die Möglichkeit der Kombination bestehender Querverbundleistungen. Die erste Woche der insgesamt vier Wochen ist die Ideation-Phase, in der gemeinsam Ideen zu den Use Cases entwickelt und erste Lösungen formuliert und ausgearbeitet werden. Diese Phase endet mit einem schriftlichen Mock-up, das bereits auf seine Umsetzbarkeit geprüft ist. In den darauffolgenden drei Wochen wird dieses Mock-up in Mini Sprints in einen technischen Prototyp überführt.

„Diese Vorgehensweise ist das Besondere an der DIPKO“, sagt Stefan Walter, Senior Vice President Products and Development bei msg. „Denn bei uns wird nicht nur eine Idee erarbeitet, die theoretisch funktionieren könnte, wie das bei Innovation Sprints oftmals der Fall ist. Stattdessen prüfen wir auch die technische Umsetzbarkeit der Ideen und beweisen sie, indem wir gleich einen Prototyp erstellen. Jede Idee soll definitiv einen Mehrwert für die beteiligten Stadtwerke und Kommunen bieten und natürlich auch technisch realisierbar sein.“

Ein zweiter Sprint wird in der Zeit von 29. Oktober bis 23. November 2018 ebenfalls im Raum Frankfurt stattfinden. Hier lautet das Thema „Bäder und Freizeitangebote“. „In diesem Bereich ist die Digitalisierung kaum fortgeschritten, deshalb wird dieser Sprint ebenfalls sehr spannend“, sagt Stefan Walter. „Denn Eintrittskarten für Hallenbäder erhalten Besucher heutzutage meist immer noch am Automaten und benötigen dafür Kleingeld. Eine Idee könnte zum Beispiel ein digitaler Prozess sein, der es ermöglicht, die Karten online zu erwerben und per PayPal zu bezahlen. Der Zugang der Badegäste würde dann digital erfasst werden. Für den Betreiber hätte das den Vorteil, dass er wüsste, wer sein Bad nutzt. Damit wäre eine Vermarktung von Bündelprodukten oder ein intelligentes Kampagnenmanagement möglich. Den genauen Case legen natürlich unsere Teilnehmer fest.“


Digitale Geschäftsmodelle gemeinsam schneller umsetzen

DIPKO ist ein Gemeinschaftsprojekt von dem IT-Dienstleister msg, Fachleuten aus der Energiewirtschaft und der Energieforen Leipzig GmbH. Aktuell sind bereits einige Stadtwerke in Deutschland an dem Projekt beteiligt. Das übergeordnete Ziel ist, dass die Teilnehmer ihr Wissen bündeln und so innovative, digitale Geschäftsmodelle schneller entwickeln und bereitstellen können. Zu diesem Zweck sollen bestehende Leistungen auf einem digitalen Kundenkonto zusammengeführt werden. Information, Kommunikation und Interaktion der Bürger mit ihren Stadtwerken werden damit vereinfacht und gefördert.

Stadtwerke erwarten disruptive Veränderungen

In der Stadtwerkelandschaft werden grundlegende, disruptive Veränderungen aktuell bereits mit einer Wahrscheinlichkeit von 35 Prozent erwartet. Das ergab eine Expertenbefragung unter Stadtwerken und regionalen Energieversorgungsunternehmen, die von dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft und dem Prüfungs- und Beratungsunternehmen Ernst & Young in diesem Jahr durchgeführt wurde. Befragt wurden 193 Geschäftsführer und Vorstände in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Wahrscheinlichkeit einer evolutionären Entwicklung, die jedoch in kundennahen Geschäftsfeldern auch disruptiv vonstattengehen wird, liegt nach Ansicht der Befragten sogar bei 36 Prozent.

„Dieses Ergebnis zeigt, dass Stadtwerke und Kommunen jetzt handeln sollten. Denn das dynamische Wettbewerbsumfeld fordert von den kommunalen Dienstleistern eine neue, digitale Produktpalette. Eine Plattform, die innovative Services an einem Ort mit digitalen Kundenkonten vereint, könnte die Lösung sein“, so Stefan Walter.

Stadtwerke und Kommunen können sich unter info@dipko.de für die DIPKO-Sprints anmelden.

 

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19 Jul 2018

DIPKO – „Das Stadtwerk der Zukunft“ aus dem Behördenspiegel, Nr. VII / 34. Jg / 28. Woche. Mit freundlicher Erlaubnis des Behördenspiegels www.behoerdenspiegel.de.

DIPKO @ BW4.0

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22 Jun 2018

DIPKO – „Die Hoheit über den Datentresor“ aus der Zeitung für kommunale Wirtschaft (ZfK), Ausgabe Mai 2018. Mit freundlicher Erlaubnis der ZFK www.zfk.de.

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