10 Mai 2019
Single-Sign-On als wichtiges Instrument der Kundenzentrierung

Single-Sign-On als wichtiges Instrument der Kundenzentrierung

Die Stadtwerke München (SWM) haben in einem Pressegespräch Anfang Mai mitgeteilt, dass ihre Plattform „M-Login“ zum ersten Juni 2019 live gehen soll. Die kommunale Plattform wird alle wichtigen digitalen Dienstleistungen der bayerischen Hauptstadt unter einem Login vereinen. Bislang musste sich der Nutzer in unterschiedlichen Apps mit jeweils eigenem Login anmelden, um die verschiedenen digitalen Services der Stadtwerke nutzen zu können. So stellt sich die Situation derzeit bei den meisten Stadtwerken und ihren Online-Services dar. Die Münchner Stadtwerke haben dieses grundlegende Problem rechtzeitig erkannt und bieten ihren Kunden mit dem „M-Login“ ab Juni 2019 eine zentrale Plattform an, mit der sich die unterschiedlichen Apps und Services verwalten lassen. Mit dem geplanten Single-Sign-On fokussieren sich die SWM auf eine einfache Kundennutzung, die entscheidend für den Markterfolg von digitalen Services ist.

Eine ebensolche Kundenzentrierung ist für die Zukunft von Stadtwerken essenziell. Deswegen verfolgt DIPKO auch genau diesen Ansatz. Was die SWM als größtes deutsches Stadtwerk mit dem „M-Login“ für seine rund 1,6 Millionen Kunden eigenständig entwickelt hat, will DIPKO in ähnlicher Form für kleinere und mittlere Stadtwerke organsieren. Denn kleinere Stadtwerke können solche Vorhaben am besten umsetzen, wenn sie sich vernetzen.

Beim Bürger beliebte Services eignen sich besonders für den Go-Live einer neuen Plattform, weil sie viele Nutzer anziehen. Für DIPKO haben die bisher stattgefundenen Innovationssprints mit Partnerstadtwerken gezeigt, dass sich vor allem Use Cases aus dem Bereich Freizeit und Mobilität für den Startschuss der gemeinsamen Plattform anbieten. Vom digitalen Parkticket über ein integriertes Kundentreueprogramm bis hin zu einem digitalen Eintrittsmangament – vieles ist technisch machbar. Doch auch wenn die Plattform gemeinsam mit Partnern entwickelt wird, muss jedes teilnehmende Stadtwerk die Möglichkeit haben, einen Fokus auf seine strategisch wichtigen Services zu legen. Mit einer individuellen Auswahl und Konfiguration der angebotenen Use Cases bietet DIPKO seinen Partner-Stadtwerken genau diese Flexibilität.

Bei innovativen Projekten wie der DIPKO als auch bei Vorreitern wie den SWM zeichnet sich ab, wie sich Stadtwerke in Zukunft aufstellen müssen, um ein attraktiver Anbieter bleiben zu können und die Kundenschnittstelle nicht zu verlieren.